Flow

Flow hat einen langen Entstehungsprozess durchlaufen. Seine Grundlagen liegen in einem Gedicht, das im Frühjahr 2011 in den Abschlussphasen unseres Grundstudiums entstanden ist. Doch der Text konnte nie in eine Form gebracht werden, die uns gefiel, und nach und nach begannen wir einzelne Thematiken des Gedichts in filmischer Form umzusetzen. Nach einiger Zeit gaben wir den Text komplett auf und Flow wurde zu einer präzisen emotionalen Nachzeichnung eines stresshaften Arbeitsvorgangs, dessen Dynamiken man sich nicht mehr zu entziehen vermag.
Flow markierte den Beginn unseres Vorhabens das Genre des poetic filmmaking zu schaffen. Darunter verstehen wir nicht das Verfilmen von Lyrik sondern vielmehr die Erstellung von Filmen entlang poetischer Normen. poetic filmmaking zeichnet sich dementsprechend durch eine assoziative Präsentationsform aus. Im Vordergrund stehen die Vermittlung von Ideen und Eindrücken, das Erzählen einer Geschichte nimmt zunächst nur einen untergeordneten Platz ein. Ein naheliegender Vergleich wäre der surreale Film, wobei der in diesem Genre des Films vorherrschende Fokus auf symbolische Ausdrucksformen kein zwingendes Element des poetic filmmaking ist.
Wir arbeiten nach wie vor an diesem Konzept, es existiert noch keine klare Definition. Doch falls ihr unsere Gedanken bis jetzt interessant findet, seid ihr herzlich eingeladen mit uns über die Möglichkeiten und Problematiken des poetic filmmaking zu sprechen (Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressum).